{"id":190826,"date":"2021-08-17T16:48:21","date_gmt":"2021-08-17T14:48:21","guid":{"rendered":"https:\/\/polishscience.pl\/?p=190826"},"modified":"2021-08-18T11:48:37","modified_gmt":"2021-08-18T09:48:37","slug":"polnisch-usbekische-wissenschaftliche-expedition","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.polishscience.pl\/de\/polnisch-usbekische-wissenschaftliche-expedition\/","title":{"rendered":"Polnisch-usbekische wissenschaftliche Expedition"},"content":{"rendered":"<p><b>Forscher von der Fakult\u00e4t f\u00fcr Biologie und der Fakult\u00e4t f\u00fcr Arch\u00e4ologie der Universit\u00e4t Warschau (UW) und vom Institut f\u00fcr Arch\u00e4ologie der Usbekischen Akademie der Wissenschaften nahmen an einer wissenschaftlichen Expedition in dem s\u00fcd\u00f6stlichen Teil der W\u00fcste Kysylkum in Usbekistan teil. Sie f\u00fchrten dort Pilotuntersuchungen durch, um die Existenz eines gro\u00dfen Gew\u00e4ssers, das wahrscheinlich von 6.000 bis 4.000 v. Chr. die Hauptquelle f\u00fcr S\u00fc\u00dfwasser war, nachzuweisen \u2014 informiert die Universit\u00e4t Warschau.<\/b><\/p>\n<p>Die Forschungsarbeiten betrafen Ver\u00e4nderungen in der Pal\u00e4oumwelt w\u00e4hrend des \u00dcbergangs vom Pleistoz\u00e4n zum Holoz\u00e4n im Tiefland von Turan in Zentralasien. Die Forscher pr\u00fcften die Hypothese, dass zwischen 6.000 und 4.000 Jahren v. Chr. in der W\u00fcste Kysylkum ein gro\u00dfes Wasserreservoir existierte, das wahrscheinlich die Hauptquelle f\u00fcr S\u00fc\u00dfwasser f\u00fcr die dort lebenden Hirten- und sesshafte V\u00f6lker war.<\/p>\n<p>Vorl\u00e4ufige Feldforschungen in diesem Gebiet und arch\u00e4ologische Daten aus dem Fundort der neolithischen Kelteminar-Kultur deuten darauf hin, dass die Wendepunkte in der Entwicklung dieser Gemeinschaft wahrscheinlich mit dem Klimawandel, der zu Ver\u00e4nderungen in der Ausdehnung des gro\u00dfen Gew\u00e4ssers f\u00fchrte, zusammenh\u00e4ngen. Zu seinen heutigen \u00dcberresten geh\u00f6rt der Ayakagytma-See, der sich in unmittelbarer N\u00e4he der untersuchten St\u00e4tte befindet \u2014 erkl\u00e4rt Prof. Karol Szymczak von der Fakult\u00e4t f\u00fcr Arch\u00e4ologie der Universit\u00e4t Warschau.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Forscher von der Fakult\u00e4t f\u00fcr Biologie und der Fakult\u00e4t f\u00fcr Arch\u00e4ologie der Universit\u00e4t Warschau (UW) und vom Institut f\u00fcr Arch\u00e4ologie der Usbekischen Akademie der Wissenschaften nahmen an einer wissenschaftlichen Expedition in dem s\u00fcd\u00f6stlichen Teil der W\u00fcste Kysylkum in Usbekistan teil. Sie f\u00fchrten dort Pilotuntersuchungen durch, um die Existenz eines gro\u00dfen Gew\u00e4ssers, das wahrscheinlich von 6.000 [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":9,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[65],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.polishscience.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/190826"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.polishscience.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.polishscience.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.polishscience.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.polishscience.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=190826"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.polishscience.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/190826\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.polishscience.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=190826"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.polishscience.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=190826"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.polishscience.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=190826"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}