Untersuchung der Beziehungen und des Sexuallebens der Polen während des Lockdowns

29.10.2020

Im Zeitraum von März bis Mai 2020 also in der ersten Phase der COVID-19-Pandemie waren 66 Prozent der befragten Personen in Polen mit ihrem Leben zufrieden. Was wissen wir über die Gesundheit der Polen während des Lockdowns? Den Bericht aus der neuesten Studie hat Prof. Zbigniew Izdebski von der Fakultät für Pädagogik der Universität Warschau präsentiert. 

An der Studie haben 3 000 Personen aus unterschiedlichen Altersgruppen (18+) teilgenommen. Die Befragten haben die Fragebögen über das Internet ausgefüllt (Computer Assited Web Interview, CAWI). Die Gruppe der Befragten hat man so ausgewählt, dass sie am besten der Repräsentativität der gesamtpolnischen Stichprobe entsprach.

22 Prozent der Befragten haben zugegeben, dass sich ihre Beziehung während der Pandemie gefestigt hat. Mehr als 60 Prozent der Befragten haben beurteilt, dass sich in ihrer Beziehung nichts geändert hat. Einige Prozent sind jedoch der Meinung, dass ihre Beziehungen sich verschlechtert haben und 5 Prozent haben während der Pandemie zum ersten Mal die Scheidung überlegt. 21 Prozent der befragten Polen haben erklärt, dass sie in der Zukunft Kinder haben wollen. Unter Einfluss des Lockdowns haben 14 Prozent der Befragten entschieden, ihre Fortpflanzungspläne zu verschieben. 


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